Mehr Hamburg war nie

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Zu den Deutschen Beachvolleyball-Meisterschaften U19 in Laboe durften fünf Teams aus Hamburg anreisen: Neben den Meisterinnen Ellen Higgelke und Geeske Camp (beide FC St. Pauli) waren auch die Vize-Meisterinnen Jule Weinert (VfL Geesthacht) und Luana Abdija (VG WiWa) gemeldet. Überraschend konnten sich zusätzlich die Drittplatzierten, Luisa Sylla und Sinja Reich (beide FC St. Pauli) über die Deutsche Rangliste qualifizieren. Bei den Jungs waren die Meister am Netz: Malte Höppner und Moritz Camp (beide FC St. Pauli). Einen zweiten Startplatz der Jungen nutzten Johnson Rückel und Moritz Hauschild (beide FC St. Pauli). Die Hamburger Delegation hätte noch riesiger sein können, wenn die Bundeskaderathlet*innen Lilly Faroß unverletzt gewesen wäre und Emma Gangeys Partnerin keinen Besuch beim Kieferorthopäden terminiert hätte. Da der Großteil der Athlet*innen auch im nächsten Sommer noch in der U19 spielberechtigt ist, kann der Teilnehmer*innen-Rekord ggf gebrochen werden.

Noch vor Turnierbeginn verkleinerte sich die Hamburger Gruppe, weil Luana Abdija mit einer Rückenverletzung kurzfristig ausfiel. Nach dem Abschlußtraining musste auch Luisa Sylla aufgeben, so dass Sinja Reich und Jule Weinert spontan ein Team bildeten. Sportlich startete das viertägige Turnier mit zwei Hamburger Teams auf dem CenterCourt: Johnson und Moritz verloren im Livestream gegen Bayern, während Malte und Moritz souverän ein westdeutsches Team besiegten. Sinja und Jule waren knapp an einer Sensation gegen die Zweiten der Setzliste, verloren aber im Tie-Break, während Ellen und Geeske kein Erfolg gelang. Am zweiten Wettkampftag waren Malte und Moritz bereits sicher in der Zwischenrunde und hätten diese mit einem weiteren Sieg überspringen können - das klappte nicht. Denkbar knapp 18:21 und 19:21 verlor das Team vom FC St. Pauli gegen die späteren Drittplatzierten. Die drei übrigen Teams mussten gewinnen, um "oben" mitspielen zu können. Sinja, Jule, Ellen und Geeske schafften den Sieg, Johnson und Moritz nicht. In der Zwischenrunde spielten beide Mädchen-Teams einen sehr guten ersten Satz und einen indiskutablen Zweiten, so dass die vier Hamburgerinnen das Turnier im "unteren Baum" fortsetzten. Malte und Moritz mühten sich gegen ein Duo auf Berlin mit 27:25 und 22:20 und hielten Kurs auf eine Top-Platzierung.

Am dritten Wettkampftag überzeugten Sinja und Jule mit vier Siegen und dem abschließenden Platz 17. Dabei besiegte das Spontan-Team auch Ellen und Geeske (21:11 und 21:14) und sorgte bei diesen für extrem schlechte Laune - Platz 17 machte die beiden nicht froh. Moritz und Johnson gelang kein tröstender Sieg, so dass abschließend Platz 25 steht. Das Top-Team vom Kiez durfte gegen das bayrische Top-Team ans Netz. Bei starkem Wind spielten die braun-weißen Jungs das ganze Spiel auf Augenhöhe und konnten das Spiel bis zum Ende offen halten - mit 17:21 und 20:22 wurde es eine knappe Niederlage gegen die späteren Turnierzweiten. Mit einem abschließenden Sieg auf dem Centercourt sicherten sich Malte und Moritz eine Top-Ten-Platzierung und jeweils einen weiteren DVV-Punkt.

Verglichen mit den Trainingsmöglichkeiten der anderen Landesverbände im zurückliegenden Winter, sind die Platzierungen beachtlich. Berücksichtigend, dass fast alle Landeskaderathlet*innen im "Lockdown" trainieren durften, die Hamburger *innen aber nicht, rückt die Perspektive etwas zurecht.




 

veröffentlicht am Montag, 6. September 2021 um 09:26; erstellt von Jany (HVbV), Andrea
letzte Änderung: 06.09.21 13:05

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